Im Werkzeug beginnst du mit einer Eingabe und „Weiterhelfen“. Öffne „Mein Buchplan“ für Textlabor, Arbeitswege, Versuchsjournal und Entscheidungsbuch.
Die Buchwerkstatt ist ein Arbeitsbereich für ein Buchprojekt. Sie verbindet eine fortlaufende Eingabe mit vier Ansichten: Textlabor, Aufbau, Schreibplan und Buchkern. Ein vorgeschlagenes Kapitel ist noch kein geschriebenes Kapitel. Eine Deutung ist noch keine eigene Entscheidung. Wenn Sie diese Unterschiede beachten, können Sie das Werkzeug gezielt nutzen, ohne Ihre Autorschaft an eine automatische Bewertung abzugeben.
Ein Konto anlegen und den Zugang aufbewahren
Öffnen Sie die Buchwerkstatt und wählen Sie „Konto anlegen“. Die Anmeldung braucht eine E-Mail-Adresse, ein Passwort mit mindestens zwölf Zeichen und die Bestätigung der Datenschutzhinweise. Der Name ist optional. Nach der Anmeldung wird einmal ein Wiederherstellungscode angezeigt. Speichern Sie ihn privat, bevor Sie „Weiter zur Buchwerkstatt“ wählen. Es gibt keine automatische Wiederherstellungs-E-Mail.
Im Konto wird Ihr Projektstand gespeichert. Die kostenlose Nutzung umfasst fünf KI-Aktualisierungen pro Tag. Das manuelle Bearbeiten eines Planungspunkts, das Speichern eines Schreibversuchs und das Festhalten einer Autorenentscheidung benötigen keine KI-Aktualisierung. Eine Anmeldung löst weder ein Abo noch eine Newsletter-Anmeldung aus.
Eine Frage mit Material verbinden
Unter „Woran arbeiten Sie gerade?“ wählen Sie „Buchidee klären“. Die Auswahl bereitet den Arbeitsauftrag vor; sie sendet noch nichts an die KI. Im Eingabefeld ergänzen Sie das, was Ihnen bereits vorliegt. Nennen Sie Ihre Absicht und die Frage, die Sie gerade nicht selbst entscheiden können. Ein Satz kann reichen. Sie müssen keinen Titel, keine vollständige Zielgruppe und keine Kapitelzahl erfinden.
Das nachfolgende Beispiel ist fiktiv. Es liefert dem Assistenten Stoff, eine ästhetische Absicht und einen begrenzten nächsten Auftrag. Übernehmen Sie es nur, wenn Sie das Beispiel ausprobieren wollen. Für Ihr eigenes Projekt ersetzen Sie die Schwestern und das Haus durch Ihr Material.
Wählen Sie zusätzlich Ihre verfügbare Schreibzeit und klicken Sie auf „Weiterhelfen“. Die Antwort entwickelt Planungspunkte aus Ihren Angaben. Die ursprüngliche Eingabe bleibt unter „Ihre Eingaben“ im Wortlaut erhalten. Eine neue Frage ergänzt den vorhandenen Stand; Sie beginnen nicht bei jeder Nachricht wieder mit einem leeren Projekt.
Die vier Ansichten sinnvoll lesen
Im „Buchkern“ prüfen Sie die tragende Frage, die vorgeschlagene Leserschaft und das besondere Leserinteresse. Im „Aufbau“ sehen Sie Kapitelvorschläge und deren Funktionen. Im „Schreibplan“ stehen konkrete Aufgaben und Prüfaufträge. Das „Textlabor“ zeigt eine Analyse erst, wenn passendes Textmaterial vorliegt und ein wörtlicher Beleg zu einer Originaleingabe gehört.
Bei der reinen Schwesternidee ist eine Perspektiventscheidung ein Planungsvorschlag. Erst mit einem geschriebenen Ausschnitt kann der Assistent am Text zeigen, wie Informationen und Wertungen vermittelt werden. Für diese Unterscheidung helfen die fachlichen Grundlagen zu Erzählstimme und Fokalisierung. Ein übersichtliches Dashboard ist nützlich, weil es diese Arbeitsarten sichtbar hält, nicht weil es jede offene Frage schon beantwortet.
Aus einer Analyse einen eigenen Versuch machen
Das Textlabor gliedert die Antwort in Beobachtung, Deutung, Gegenlesart und Schreibversuch. Mit „Im Original ansehen“ öffnen Sie Ihre ursprüngliche Eingabe; die Belegstelle ist markiert. Prüfen Sie zuerst den Wortlaut. Fragen Sie anschließend, ob die Beobachtung die Deutung trägt und ob die Gegenlesart dieselbe Stelle plausibel erklärt.
Mit „Versuch übernehmen“ legen Sie den vorgeschlagenen Schritt im Schreibplan ab. Eine identische vorhandene Aufgabe wird wiederverwendet. Schreiben Sie die Probe in Ihrem üblichen Schreibprogramm oder im Feld des Versuchsjournals. Der Assistent soll Ihnen eine untersuchbare Entscheidung eröffnen. Eine vollständige Umschreibung der Szene ist dafür meistens nicht nötig.
Den Versuch und die eigene Entscheidung speichern
Öffnen Sie „Ihr Versuchsjournal“ und „Schreibversuch festhalten“. Geben Sie die Absicht oder das Vergleichskriterium ein. In Fassung A steht die frühere Passage; dieses Feld ist optional. In Fassung B steht Ihre neue Probe. „Mein nächster Schritt“ hält fest, wo Sie danach ansetzen wollen. Je Textfassung sind bis zu 3.000 Zeichen vorgesehen. Das Journal speichert kurze Arbeitsproben, kein vollständiges Manuskript.
Im „Entscheidungsbuch“ halten Sie getrennt fest, was Sie selbst übernehmen: etwa „Im ersten Kapitel bleibt der Informationszugang bei Lea“. Ergänzen Sie den Grund. Diese gültige Festlegung wird bei neuen KI-Antworten mitgeführt. Der Assistent kann Ihre Entscheidung weiterhin missverstehen; prüfen Sie neue Vorschläge auf ihre Vereinbarkeit damit. Mit „Festlegung aufheben“ lösen Sie sie wieder, ohne den Verlauf zu verbergen.
Prüfen, verändern und wiederkommen
Unter „Alle Planungspunkte bearbeiten“ lassen sich Titel, Beschreibungen und nächste Schritte anpassen. Im Textlabor kann auch die eigene Lesart bearbeitet werden. „Letzte Änderung zurück“ nimmt den jüngsten gespeicherten Schritt zurück. Die letzten zehn Änderungen bilden diese begrenzte Rücknahmemöglichkeit; sie ersetzen keine unbegrenzte Versionsverwaltung.
Mit „Projekt exportieren“ laden Sie den Projektstand als JSON-Datei herunter. Der Export ist ein lesbarer Datenstand, kein gesetztes Buch und kein DOCX-Manuskript. Das Originalmanuskript führen Sie weiterhin in Ihrem Schreibprogramm. Beim nächsten Besuch zeigt „Ihr nächster Anschluss“ den zuletzt festgehaltenen nächsten Schritt oder eine offene Aufgabe. Die Anleitung Wiedereinstieg nach einer Pause erklärt, wie Sie daraus eine neue Sitzung machen.