
Was sagen Sie sich vor einer langen Fahrt oder einem Wettkampf? Ethan Cross verbindet den inneren Dialog beim Radfahren mit Selbsthypnose und Mentaltraining. Acht Skripte, ein 21-Tage-Programm und ein Sitzungsbogen geben der Beschäftigung mit Training, Anspannung und Erholung einen Rahmen. Das Buch ist deutschsprachig.
Worum es im Buch geht
- Mentale Vorbereitung und inneren Dialog reflektieren
- Acht Skripte zu Training, Wettkampf und Erholung
- Ein 21-Tage-Programm, Sitzungsbogen und Hinweise zu Schwierigkeiten
Für wen es gedacht ist
Für erwachsene Rennrad-, Gravel- und Marathonfahrer sowie Triathleten, die sich mit ihrer mentalen Vorbereitung beschäftigen möchten.
Tranceübungen gehören in eine sichere Umgebung abseits des Straßenverkehrs. Der Ratgeber ersetzt keinen Trainings- oder Behandlungsplan und sagt keine zusätzliche Leistung zu.
Buch und Ausgabe
- Titel
- PEDALTRANCE
- Autorenschaft
- Ethan Cross
- Sprache
- Deutsch
- Amazon-ASIN
- B0HGYGF2KF
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Weitere Bücher zum Thema
- Die Jonglier-Methode — Jonglieren lernen: Drei Bälle, Übungsfolgen und typische Anfängerfehler.
- Hypnose für Einsteiger — Grundlagen der Hypnose und erste Schritte mit Selbsthypnose.
Textauszug: Der Kilometer, an dem es kippt
Aus Kapitel 1 von PEDALTRANCE von Ethan Cross: die ersten fünf aufeinanderfolgenden Absätze über den inneren Dialog auf einer langen Ausfahrt.
Es gibt in jeder langen Ausfahrt einen Punkt, an dem sich etwas verschiebt. Nicht in den Beinen. Im Kopf.
Die Beine haben ihre eigene Sprache, und die ist ehrlich. Sie melden Brennen, Schwere, das dumpfe Ziehen im Oberschenkel, das nach drei Stunden anfängt und nicht mehr aufhört. Diese Meldungen sind Information. Sie sagen: Hier wird Energie verbraucht, hier sammelt sich Stoffwechsel, hier arbeitet ein Muskel an seiner Grenze. Solange du sie so hörst, kannst du damit umgehen. Du schaltest einen Gang leichter, du trinkst, du gehst in den Wiegetritt, du atmest tiefer. Es ist ein Gespräch, und du führst es.
Und dann, irgendwann, kippt es.
Der Satz, der dann kommt, ist bei fast allen derselbe. Er heißt: Ich kann nicht mehr. Er kommt nicht als Gedanke, den man denkt. Er kommt als Feststellung, die schon fertig ist, bevor man sie bemerkt. Er hat kein Fragezeichen. Er verhandelt nicht. Und in dem Moment, in dem er da ist, verändert sich die gesamte Ausfahrt — rückwirkend. Die letzten zwanzig Kilometer, die eben noch anstrengend waren, werden zu einem Beweis. Die nächsten dreißig, die eben noch vor dir lagen, werden zu einer Drohung.
Das ist der Kilometer, an dem es kippt. Er hat keine feste Nummer. Bei manchen liegt er bei 80, bei manchen bei 140, bei manchen liegt er am Fuß eines Anstiegs, den sie schon zwanzigmal gefahren sind. Er hängt vom Training ab, vom Schlaf, vom Frühstück, vom Wind. Aber er hängt eben nicht nur davon ab. Und genau darum geht es in diesem Buch.
Textstand: Originaltext der veröffentlichten Kindle-Ausgabe, ASIN B0HGYGF2KF. Am 21. September 2026 direkt mit dem neuesten Manuskript des in KDP als live geführten Titels abgeglichen; die heruntergeladene EPUB-Datei ist identisch mit der Verlagsdatei. Der Auszug ist ungekürzt und in unveränderter Reihenfolge wiedergegeben.
Der Auszug zeigt den erzählerischen Zugang. Tranceübungen gehören in eine sichere Umgebung abseits des Straßenverkehrs.
Quellen und Grenzen der Prüfung
Kapitel 32 dieser Kindle-Ausgabe trennt Studien zum Mentaltraining von unbelegten Übertragungen. Es nennt ausdrücklich fehlende Untersuchungen zu den acht Skripten, zum 21-Tage-Programm und zur Übertragung von Trance auf das Radfahren.
- Blanchfield und Kollegen (2014): Selbstgespräche und Ausdauer. Die Studie mit 24 Teilnehmenden untersucht motivierende Selbstgespräche bei einem Rad-Ergometertest, nicht die Hypnoseskripte dieses Buchs.
- Meeusen und Kollegen (2013): gemeinsame Stellungnahme zu Übertraining. Sie behandelt unter anderem diagnostische Grenzen; daraus folgt kein Wirksamkeitsbeleg für das Buchprogramm.
Prüfumfang, 21. September 2026: Textabgleich dieses Auszugs und Abgleich der beiden genannten Studienzusammenfassungen mit den entsprechenden Verweisen in Kapitel 32. Das ist keine vollständige Prüfung des Buchs oder seines Quellenapparats und keine medizinische Fachfreigabe.