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Normseiten und Textumfang berechnen

Stand: 21. September 2026

Fügen Sie Ihren Text ein und wählen Sie die vereinbarte Zeichenbasis. Der Rechner zählt Zeichen und Wörter und berechnet daraus die Textmenge sowie ein Honorar. Ihr Text bleibt auf diesem Gerät.

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Was genau gezählt wird

Die gewählte Zeichenbasis schließt Leerzeichen ein. Absatz- und Zeilenumbrüche werden nicht als Schriftzeichen gezählt. Ein Tabulator zählt als ein Leerzeichen. Zusammengesetzte Unicode-Zeichen werden vor dem Zählen vereinheitlicht; ein Emoji kann je nach Zusammensetzung mehrere Zeichen enthalten. Wörter sind hier durch Leerraum getrennte Einheiten.

Unterschiede zu Word oder anderen Programmen können durch unsichtbare Zeichen, Fußnoten und abweichende Zählregeln entstehen. Für eine Abrechnung gilt das vereinbarte Verfahren.

Ein Beispiel für das Honorar

16.500 Zeichen inklusive Leerzeichen ergeben bei einer Basis von 1.650 Zeichen genau 10 Normseiten. Bei einem vereinbarten Satz von 6 Euro sind das 60 Euro. Mit einer Basis von 1.500 Zeichen wären es 11 Normseiten und 66 Euro. Das Beispiel ist keine Preisempfehlung für ein Lektorat.

Der Rechner multipliziert mit der ungerundeten Textmenge. Mindesthonorar, Aufrundung, Steuern und Sonderaufwand müssen gegebenenfalls zusätzlich vereinbart werden.

Zeichenquotient und gesetzte Normseite

Eine Manuskript-Normseite mit höchstens 30 Zeilen und 60 Anschlägen je Zeile ist eine Layoutvorgabe. Kurze Zeilen, Dialoge und Absatzabstände beanspruchen dort Platz. Deshalb ist die tatsächliche Seitenzahl eines solchen Dokuments nicht einfach seine Zeichenzahl geteilt durch 1.800.

Dieses Werkzeug berechnet ausschließlich den Zeichenquotienten. Es simuliert keinen Wortumbruch und keine formatierten Seiten. Leerzeilen verändern diesen Quotienten nicht; in einem gesetzten Manuskript können sie dagegen Platz beanspruchen. Für die Einreichung einer formatierten Normseite verwenden Sie die Vorlage und Vorgaben des jeweiligen Empfängers. Tabellen, Fußnoten und Abbildungen brauchen eine gesonderte Absprache.

Die passende Grundlage wählen

Halten Sie vor Auftrag Zeichenbasis, Leerzeichenregel, Seitensatz und Sonderbestandteile schriftlich fest. Der Leitfaden zur Normseite erklärt die Unterschiede und nennt Fachquellen. Für den späteren Druckumfang hilft der Buchseiten-Rechner; die verbindliche Seitenzahl ergibt erst der fertige Satz.

Häufige Fragen

Zählen Zeilenumbrüche als Zeichen?

Nein. Zeilen- und Absatzumbrüche zählen nicht als Schriftzeichen. Leerzeichen zählen mit, ein Tabulator wird als ein Leerzeichen behandelt. Beispiel: A, ein Zeilenumbruch und B ergeben 2 Zeichen. Auch zusätzliche Leerzeilen erhöhen diese Zeichenzahl nicht.

Ist die Zeichenbasis gleich einer gesetzten Normseite?

Nein. Der Rechner teilt die Zeichenzahl durch die ausgewählte Basis. Eine gesetzte Normseite mit 30 Zeilen und höchstens 60 Anschlägen je Zeile ist eine Layoutvorgabe.

Wie wird das Honorar berechnet?

Die ungerundete Textmenge wird mit dem eingegebenen Seitensatz multipliziert. Maßgeblich bleibt Ihr vereinbartes Abrechnungsverfahren; Steuern und Sonderaufwand sind nicht zusätzlich eingerechnet.

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