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Seitenzahl-Rechner — von der Wortzahl zum fertigen Buch

Stand 2026-08-22 · Aus der Praxis von 150+ eigenen Veröffentlichungen


Dieser Rechner schätzt, wie viele Druckseiten aus deiner Wortzahl werden — ehrlich als Spanne statt Scheinpräzision, und gleich mit der Rückenstärke dazu. Die Dichtewerte sind an realen Titeln unseres eigenen Katalogs vermessen: Ein ehrlicher 6-×-9-Zoll-Satz trägt je nach Schriftgrad und Durchschuss etwa 260 bis 330 Wörter pro Seite. Wer deutlich darunter liegt, streckt — und Leser merken das.

Warum eine Spanne — und warum ehrlicher Satz zählt

Zwischen Manuskript und Druckseite stehen Entscheidungen: Schriftgrad, Durchschuss, Kapitelanfänge, Absatzverhalten, Überschriftenluft. Zwei Bücher mit identischer Wortzahl können ehrlich zwanzig Seiten auseinanderliegen — deshalb gibt dieser Rechner eine Spanne aus und keinen Punktwert, und deshalb gilt für den Coverbau immer die Seitenzahl des fertigen Satzes, nie die Schätzung. Die Dichtewerte stammen aus der Vermessung realer Titel unseres Katalogs; unser interner Standard für ehrlichen 6-×-9-Satz liegt bei etwa 260 bis 330 Wörtern pro Seite.

Und die unbequeme Wahrheit, für die dieser Rechner auch gebaut ist: Umfang lässt sich schinden — große Schrift, weite Ränder, doppelter Durchschuss machen aus 80 echten Seiten optisch 120. Kurzfristig sieht das nach mehr Buch aus; langfristig kassieren es die Rezensionen, denn Leser spüren gestreckten Satz sofort. Wer den Umfang vergrößern will, schreibt Substanz nach. Was der Umfang preislich bedeutet, zeigt die Kostenseite; was er für die Marge heißt, der Tantiemen-Rechner.

Vom Konzept bis zum Handel: vier Stufen, offene Preise.

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Häufige Fragen

Wie viele Wörter braucht ein 250-Seiten-Buch?

Bei ehrlichem 6-×-9-Satz mit rund 260 bis 330 Wörtern pro Seite: etwa 65.000 bis 80.000 Wörter zuzüglich Titelei und Verzeichnissen. Das ist auch die Größenordnung, die wir intern als Untergrenze für vollwertige Ratgeber ansetzen.

Warum weicht mein fertiger Satz von der Schätzung ab?

Weil Schriftgrad, Durchschuss, Kapitelluft und Absatzverhalten den Umfang stärker bewegen, als die Wortzahl vermuten lässt. Die Schätzung plant, der fertige Satz entscheidet — besonders fürs Cover, dessen Rückenbreite an der echten Seitenzahl hängt.

Zählt die Schätzung auch für E-Books?

E-Books haben keine festen Seiten — der Leser bestimmt Schriftgröße und Umbruch. Dort ist die Wortzahl die ehrliche Messgröße; die Seitenschätzung braucht man für Print, Druckkosten und Rücken.

Was ist gestreckter Satz und woran erkennt man ihn?

Umfang aus Layout statt Inhalt: übergroße Schrift, weite Ränder, viel Leerraum. Rechnerisch erkennbar an deutlich unter 250 Wörtern pro Seite bei normalem Format — Leser erkennen ihn beim Blättern und quittieren ihn in Rezensionen.


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